Zum 8. März : Für ein neues «wir»
Warum hilft die Angst der Frauen dem Patriarchat? Warum war #MeToo ein guter Anfang? Warum lässt sich die Manosphere nicht mit moderaten Positionen bekämpfen? Vier Einordnungen.
Die ersten Einordnungen der Abstimmungsresultate vom 8. März aus der WOZ-Redaktion.
Warum hilft die Angst der Frauen dem Patriarchat? Warum war #MeToo ein guter Anfang? Warum lässt sich die Manosphere nicht mit moderaten Positionen bekämpfen? Vier Einordnungen.
Der Feminismus braucht immer wieder ein neues «wir», das aktiv eine Zukunft entwirft.
Was treibt den US-Präsidenten beim Krieg gegen den Iran an? Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus persönlicher Korruption, Machthunger und innenpolitischem Druck.
Mitten im Gazakrieg bewilligte die Schweiz über hundert Exporte von Dual-Use-Gütern nach Israel. Alles gesetzeskonform, sagt das zuständige Staatssekretariat für Wirtschaft. Genau das ist das Problem.
In Niederbipp hat Silvia Horrer einen Hungerstreik gegen Pestizide begonnen. Gemüseproduzent Beat Bösiger, der die Felder neben ihrem Haus bewirtschaftet, kann das nicht verstehen.
Nächste Woche berät der Nationalrat über die Rehabilitierung von Schweizer:innen im französischen und italienischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Welche Bedeutung hat diese Erinnerung heute?
Wie eine Koalition aus Konservativen, Sozialdemokrat:innen und Liberalen die staatlichen Gelder so drastisch kürzt, dass sich das soziale Gefüge in Wien nachhaltig verändert.
Das Verfahren gegen die Mörder der linken Politikerin Marielle Franco hat gezeigt, wie sehr in Brasilien der Staat vom organisierten Verbrechen durchsetzt ist.
Die Regierungen der USA und Israels setzen sich ganz offen und gezielt übers Völkerrecht hinweg. Das sollte aber nicht dazu verleiten, nun das iranische Regime zu verharmlosen.
Mit ihrem Angriff auf den Iran haben Benjamin Netanjahu und Donald Trump eine Eigendynamik losgetreten, deren Folgen nicht absehbar sind.
Emmanuel Macron will das französische Atomwaffenprogramm ausbauen und andere europäische Staaten daran beteiligen. Der renommierte Pariser Professor für Atompolitik Benoît Pelopidas kritisiert diesen Ausbau – und entzaubert die Mythen hinter dem «atomaren Schutzschirm».
Elon Musk prägt Wirtschaft, Technologie und Politik wie kaum ein anderer. Doch wie wurde aus dem Techvisionär eine Schlüsselfigur der globalen Rechten? In ihrem Buch analysieren Quinn Slobodian und Ben Tarnoff den ideologischen Hintergrund des «Muskismus» und zeigen, wie Silicon Valley, digitale Mythen und politische Radikalisierung zusammenwirken. In Zürich stellen die beiden Autoren ihre Thesen vor und diskutieren sie im Gespräch mit dem Publikum. Mittwoch, 11. März, 18.30 Uhr, Kino Riffraff, Saal 3, Neugasse 57/63
Hauptsache, wir haben ein Leitbild: Kurze Brandrede zur gut eingeölten Verwaltung der Kultur.
Droht ihr die Absetzung aus politischen Gründen? Berlinale-Chefin Tricia Tuttle soll nun doch bleiben – vorerst. Der Siegerfilm liefert derweil den Kommentar zu solchen Eingriffen von oben.
Wie ein süchtig machender Strom aus dem Unterbewusstsein: Cameron Winter ist eine der interessantesten neuen Stimmen im Rock. Nun spielt er mit seiner Band Geese in Zürich.
Ruedi Widmer über Familienpolitik
Annika Lutzke über das Grün auf dem Teller
Annette Hug im medialen Notstand
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Wer die SVP-Chaosinitiative bekämpfen will, die im Juni zur Abstimmung kommt, muss auch eine neue Schweizer Migrationsgeschichte erzählen. Der Schlüssel liegt bei den Einbürgerungen.
Solange das Geld fliesst, wird auch Russlands Krieg gegen die Ukraine weitergehen.
Im Kanton Schwyz müssen abgewiesene Asylsuchende den Tag bei eisigen Temperaturen und Regen draussen verbringen. Dagegen wehren sie sich und besetzen ihre Unterkunft.
Anita Richner, die neue SRF-Direktorin werden könnte, zeigt ein problematisches Verständnis von journalistischer Unabhängigkeit.
Der Supreme Court bremst Trump. Unter der Zollunsicherheit leidet in der Schweiz die Gesamtwirtschaft. Doch manche profitieren.
In der kommenden Session verhandelt das Parlament das Sparpaket. SP-Ständerätin Eva Herzog rät zu mehr Entspanntheit – und macht Vorschläge, wie sich Mehrausgaben problemlos finanzieren lassen.
Der Waffenstillstand zwischen der äthiopischen Regierung und der Volksbefreiungsfront von Tigray ist brüchig. Der Konflikt droht sich mit jenem im Nachbarland Sudan zu vermischen. Expert:innen warnen vor einem riesigen Eskalationspotenzial.
Wie ein Feuerwehrmann, eine Seniorin und ein Bezirksleiter in der ukrainischen Hauptstadt den härtesten Winter seit Kriegsbeginn durchstehen.
Mit 52 Jahren musste der Schriftsteller, der noch nie im Ausland war, seine Heimat verlassen. Jetzt könnte er zurück nach Syrien – aber eine dauerhafte Rückkehr schliesst er aus.
Wirtschaftsdemokratie ist eine alte Forderung von links. In Slowenien soll sie umgesetzt werden – weil vielen Unternehmen die Nachfolger:innen fehlen.
Die iranisch-afghanische Autorin Aliyeh Ataei hat ihren Glauben an die verändernde Kraft von Literatur verloren. Trotzdem schreibt sie weiter. Eine Begegnung.
Es muss nicht immer Gaudí sein: Am Stadtrand von Barcelona steht ein faszinierendes Beispiel für sozialen Wohnungsbau – utopisch, bunt und begehrt. Ein Besuch in Walden 7 von Ricardo Bofill.
Gisèle Pelicot, die von ihrem Exmann über Jahre betäubt und von ihm und Dutzenden weiteren Männern vergewaltigt wurde, erweist sich in ihrer Autobiografie als kühne Protagonistin.
Während immer mehr Studien das medizinisch-therapeutische Potenzial von halluzinogenen Stoffen aufzeigen, versuchen rechtslibertäre Kreise in den USA gerade, die Resultate ideologisch zu kapern.
Karin Hoffsten über Testosteron
Stefan Gärtner über Schweizer Verhältnisse
Michelle Steinbeck über Milch, Luft, Olivenbäume
Ab Herbst 2026 bieten wir erneut Stages (80 %) in unserer Redaktion an. Alle Infos dazu finden Sie in der Stellenausschreibung.
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